{"id":191,"date":"2013-01-02T13:50:26","date_gmt":"2013-01-02T13:50:26","guid":{"rendered":"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=191"},"modified":"2015-03-02T20:35:30","modified_gmt":"2015-03-02T20:35:30","slug":"3-tag-touch-the-taj-can-you-feel-the-mahal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=191","title":{"rendered":"3. Tag: Touch the Taj &ndash; can you feel the Mahal?"},"content":{"rendered":"<p>Nach der arktischen Nacht mussten wir uns erst mit heissem Kaffee und indischem Zmorge (nat\u00fcrlich Curry) st\u00e4rken. Danach \u00fcbergab uns unser Driver Noeman unserem F\u00fchrer und der war Gold wert \u2013 allerdings nicht im direkten Sinne, denn die paar Tonnen Gold mit welchen die Kuppeln des Taj \u00fcberzogen waren, haben die Briten schon vor geraumer Zeit abgeschleppt. Aber im Schlepptau unseres F\u00fchrers war vieles leichter \u2013 auch das Vermeiden der Ticket-, Teppich-, Taxi-, Souvenir-, Kitchenmagnet- etc. Schlepper \u2013 keiner hatte eine Chance!<\/p>\n<p>Der Taj Mahal war dann tats\u00e4chlich atemberaubend sch\u00f6n und die Klassierung als eines der sieben Weltwunder (nach indischer Z\u00e4hlung sogar als erstes Weltwunder) k\u00f6nnen wir trotz dem leicht dunstigen Wetter nachvollziehen \u2013 zumindest von aussen. Innen ist\u2019s halt trotz allem ein Mausoleum mit Personen zu welchen uns der Bezug irgendwie fehlt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00610b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00610b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00610b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00610b\" width=\"395\" height=\"299\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Konstruktionstechnisch ist die Anlage aber schon sehr raffiniert \u2013 so symmetrisch, dass gewisse T\u00fcrme schr\u00e4g gebaut wurden, damit\u2019s perspektivisch gerade aussieht \u2013 beeindruckend.<\/p>\n<p>Nach dem Taj erfolgte dann der Spiessrutenlauf durch die Schlepper hin zu einem offensichtlich organisierten Laden, in welchem wir die obligate Pr\u00e4sentation lokaler Handwerkskunst (Marmor-Einlegearbeiten) bekamen \u2013 leider etwas schwer um mit der Rickshaw durch Indien zu karren \u2013 ergo hiess es ausser einem kleinen Elef\u00e4ntli f\u00fcr Jimbo No Deal.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00642b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00642b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00642b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00642b\" width=\"304\" height=\"402\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschliessend besichtigten wir dann noch das Red Fort in Agra, welches zwar etwas kleiner als dasjenige von Delhi, aber daf\u00fcr umso besser erhalten war. Immer wieder gelangte man durch kleine G\u00e4nge in neue Geb\u00e4udekomplexe mit reichen Ornamenten und dem klassischen Groove der East India Company aus vergangenen Zeiten. Sehr sch\u00f6n auch der Ausblick auf die malerische Flusslandschaft mit dem majest\u00e4tischen Taj im Hintergrund.<\/p>\n<p>Danach wollten wir Segel setzen \u2013 zur\u00fcck nach Delhi. Aber der Marmor-Shopping-Nepp-Test war aus Sicht des Fahrers noch nicht genug und mit dem Hinweis, dass es nach Agra w\u00e4hrend 100Km kein Restaurant mehr g\u00e4be, welches f\u00fcr uns geeignet w\u00e4re, wollte er uns in der n\u00e4chsten Touristenf\u00fctterstelle absetzen \u2013 Schlangenbeschw\u00f6rer beim Eingang inklusive. Allerdings sind wir keine Schlangen und Hunger hatten wir auch keinen und so stellten wir uns stur \u2013 drive on. Um die Relationen zu verstehen \u2013 eine Mahlzeit im Touristenrestaurant kostete ohne Vorspeise bis zu CHF 20.\u2014 pro Person und dies ohne dass die Qualit\u00e4t irgendwo haubenverd\u00e4chtig gewesen w\u00e4re. Zum Vergleich \u2013 ein Tag Privatchauffeur f\u00fcr Delhi Sightseeing kostete ebenfalls CHF 20.\u2014 alternativ h\u00e4tte man f\u00fcr diesen Betrag auch zwei Simkarten mit 1GB Datenvolumen und 15 min Gespr\u00e4chsguthaben nach Europa, oder einige hundert Kilo Brot oder \u2026 kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dem Nepp-Restaurant konnten wir dann doch nicht ganz entgehen, auf halber Strecke wurde angehalten und wir wurden zwangsverpflegt \u2013 was im Nachhinein ganz ok war, denn hatten wir f\u00fcr die ersten 100Km noch kompetitive 2.5 Stunden gebraucht, so gestaltete sich die Einfahrt in Delhi dann als erschwert, weil die Polizei aus Angst vor Demonstrationen ganze Quartiere und wichtige Durchfahrtstrassen abgeriegelt hatte. So fanden wir dann erst nach 8h Fahrt und bloss mit GPS Unterst\u00fctzung unser Hotel, in welchem wir als Entgelt im Designerzimmer logieren und in einem kulinarisch h\u00f6chstwertigen Restaurant speisen durften.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00721b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00721b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00721b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00721b\" width=\"392\" height=\"297\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zigarrenrauchen war allerdings auch hier problematisch \u2013 die Kolonialzeiten sind definitiv vorbei und so genossen wir unsere Einschlafhilfe draussen, auf dem Trottoir was uns recht intensive Einblicke in die dunklere Seite von Delhi bescherte. Gute Nacht trotzdem.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00719b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00719b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00719b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00719b\" width=\"297\" height=\"392\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der arktischen Nacht mussten wir uns erst mit heissem Kaffee und indischem Zmorge (nat\u00fcrlich Curry) st\u00e4rken. 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