{"id":200,"date":"2013-01-02T13:52:40","date_gmt":"2013-01-02T13:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=200"},"modified":"2015-03-02T20:35:30","modified_gmt":"2015-03-02T20:35:30","slug":"4-tag-bullet-proof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=200","title":{"rendered":"4. Tag: Bullet Proof"},"content":{"rendered":"<p>Am Morgen danach im antiquarischen Taxi \u201cAmbassador\u201d Richtung Flughafen gezuckelt. Unser Flug von Delhi nach Jodphur ging gem\u00e4ss Ticket um 12.15 und wir hatten zeitlich genug spatzig. Meinten wir. Denn beim Check-in sagte uns die h\u00fcbsche Inderin, dass der Flug auf 11.00 vorverlegt wurde und wir eine Minute vor Abschluss des Check-ins reingekommen seien. Dass wir auf verschiedene Pl\u00e4tze gelegt wurden unterstrich die Richtigkeit. L\u00f6ste eine gewisse Hektik aus, die sich auch dadurch nicht wirklich verbesserte, dass Dr. D ob all dem unverhofften Stress das Handgep\u00e4ck nicht mehr checkte und versehentlich seinen Zigarrencutter in Form einer Pistolenpatrone (44er Magnum \u2013 Dirty Harry l\u00e4sst gr\u00fcssen) samt H\u00fclse im Handgep\u00e4ck statt in der normalen Tasche hatte. Dies l\u00f6ste einen mittleren Tumult an der Gep\u00e4ckkontrolle aus und trotz lebhafter Beteuerungen unsererseits, dass es sich dabei tats\u00e4chlich um einen Cutter in Form einer Patrone handelte und nicht um eine Boden-Luft-Abwehrrakete, liefen ein Armeegeneral (den Sternen auf der Patte zu schliessen), mehrere finster blickende Geheimdienstagenten und ein paar weitere Offizielle zusammen. Wir schmuggelten ja Kriegsmaterial (wenn auch nur Replika) \u2013 nota bene. Nach mehreren Iterationen und ein paar Schweissperlen auf Dr. D\u2019s Stirn sowie einer ganz genauen Protokollaufnahme rannten wir dann buchst\u00e4blich in der vermeintlich letzten Sekunde zum Boarding, nur um festzustellen, dass sich dieses wiederum verz\u00f6gert hatte. Letztlich war dann der Abflug dennoch um 12.15. Langsam merkten wir, dass das halt so ist in Indien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00739b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border: 0px;\" title=\"DSC00739b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00739b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00739b\" width=\"402\" height=\"304\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Angekommen in Jodphur charterten wir den n\u00e4chsten Fahrer nach Jaisalmer. Hier war nun die Strasse nicht mehr doppelspurig in eine Richtung sondern Gegenverkehr, was unseren Fahrer aber nicht davon abhielt, sie als doppelspurig zu betrachten: Am Anfang sassen wir leicht elektrisiert auf den R\u00fccksitzen. Die spielen da wirklich chicken \u2013 aufeinander losfahren und schauen, wer zuerst ausweicht. Wenn man das Prinzip aber verstanden hat, funktioniert die Sache schon \u2013 meistens jedenfalls. Und nach dem ca. 50sten Man\u00f6ver, welches in hiesigen Schweizer Verh\u00e4ltnissen 3 Jahre F\u00fchrerausweisentzug samt K\u00f6rperstrafe und gesellschaftliche \u00c4chtung zur Folge gehabt h\u00e4tte, fielen wir dennoch auch wieder in tiefen Schlaf. Don\u2019t worry \u2013 das Curry liess dann leider bis zum Abend auf sich warten. Hatten wir doch am Flughafen ob all der Hektik das Food-bunkern verpasst und am Morgen sogar grossm\u00fctig auf das Fr\u00fchst\u00fcck verzichtet. Unser Gl\u00fcck, dass uns Air India nicht im Stich gelassen hatte und immerhin eine 50 Gramm T\u00fcte Peanuts und ein Orangens\u00e4ftlein offerierte.<\/p>\n<p>In Jaisalmer angekommen bezogen wir unser Quartier beim extremst schielenden Hotelmanager im Jaisal Palace. Wie die auf Palace kamen ist mir heute noch schleierhaft. Das Hotel war aber durchaus OK. Sofort machten wir uns auf in Richtung Headquarters des Rickshaw Runs um uns einzuschreiben und festzustellen, dass wir die Letzten waren. Nicht so schlimm, denn schon in der Bibel steht wir wissen schon was. Sogleich dann mal in ein paar Kingfisher und ein Curry reinhauen und dann ab zur ersten Party mit all den Rickshaw Runners. Gef\u00fchlt vor allem Australier, Kanadier und Briten. Aber alle ganz nett und vibrierend vor Erwartung. Wir w\u00e4ren zu cool, wenn wir behaupten w\u00fcrden, wir w\u00e4ren nicht auch ein bisschen nerv\u00f6s \u2026.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00750b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00750b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00750b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00750b\" width=\"281\" height=\"371\" border=\"0\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00755b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00755b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00755b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00755b\" width=\"384\" height=\"291\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00760b.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC00760b\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC00760b_thumb.jpg\" alt=\"DSC00760b\" width=\"304\" height=\"402\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen danach im antiquarischen Taxi \u201cAmbassador\u201d Richtung Flughafen gezuckelt. 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