{"id":296,"date":"2013-01-05T18:31:42","date_gmt":"2013-01-05T18:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=296"},"modified":"2015-03-02T20:35:30","modified_gmt":"2015-03-02T20:35:30","slug":"8-tag-passed-another-lemon-tree","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/?p=296","title":{"rendered":"8. Tag: Passed another Lemon Tree"},"content":{"rendered":"<p>Dem musikalischen Grundthema verplichtet, musste dieser Titel einfach sein und wenn ihr diese Melodie vor euch hinsummt, dann habt ihr auch das innerlich richtige Kharma, Krishna oder wie auch immer, um diesen Eintrag zu verstehen.<\/p>\n<p>Die Nacht im spassigen<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01058.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01058\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01058_thumb.jpg\" alt=\"DSC01058\" width=\"392\" height=\"297\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>High Class Lemon Tree Hotel war ausgesprochen erholsam und das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet eine einzige Versuchung \u2013 keine schlechte Voraussetzungen f\u00fcr einen weiteren Fahrtag.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01064.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01064\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01064_thumb.jpg\" alt=\"DSC01064\" width=\"390\" height=\"295\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>So ging es extrem relaxed erst gegen 11:00 los \u2013 wobei wir die touristische Abfahrtsroute w\u00e4hlten und an einem historischen Shopping District vorbei fuhren. War aber nix. Daf\u00fcr fuhren wir dann quer durch die Altstadt und konsequenterweise gleich auch durch den Markt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01071.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01071\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01071_thumb.jpg\" alt=\"DSC01071\" width=\"297\" height=\"392\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>und mussten immer mal wieder hallo sagen und winken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01078.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01078\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01078_thumb.jpg\" alt=\"DSC01078\" width=\"405\" height=\"306\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>An dieser Stelle muss ein kurzer Einschub sein \u2013 eine W\u00fcrdigung der gr\u00f6ssten Erfindungen der Menschheit: Dem Internet und dem GPS: Dank dem Internet wissen wir alles was wir gar nicht wollen und viel mehr \u2013 soviel, dass man sich gar nicht ins Tuck sitzen m\u00fcsste \u2013 was wir sehen kann man auch googeln. Das GPS hingegen sagt einem jederzeit wo man ist \u2013 aber nicht, wo man eigentlich hin will \/ k\u00f6nnte \/ sollte \u2013 dazu braucht man dann eben das Internet. Und nat\u00fcrlich g\u00e4b\u2019s jetzt dazwischen das Navi, welches aushelfen k\u00f6nnte \u2013 aber die sind bei solchen Challenges eher verpoent und ob wir es schaffen w\u00fcrden, ein indisches Navi bedienen zu lernen, bevor wir in Kerala eintreffen scheint fraglich. Aber \u2013 da gibt\u2019s ja noch den elektronischen Apfel mit seinen Apps \u2013 sorry f\u00fcr die Schleichwerbung \u2013 aber mit dem Citymaps2go kann man sich die Karten weltweit gratis runtersaugen und hat dann sogar noch rudiment\u00e4re Infos zu Tankstellen und Sights und Hotels, wobei man letztere auch direkt via Internet buchen kann, wenn man denn Verbindung hat (unsere zwei indischen SIM Karten lagern immer noch jungfr\u00e4ulich in ihrer H\u00fclle\u2026).\u00a0 Und ohne diese App w\u00fcrde sich unsere Reise garantiert um Stunden verl\u00e4ngern \u2013 die Navigation aus einer Stadt wie Ahmadebad auf den n\u00e4chsten Highway \u2013 ohne Stadtkarte\u00a0 &#8211; einzig anhand der sehr sp\u00e4rlichen Verkehrsschilder und alles im indischen Hektiker-Verkehr ist kein Spass und auch nicht unbedingt sicher und wir k\u00f6nnten nicht einmal beweisen, dass wir mit unserem Don\u2019t worry eat curry Tuck tats\u00e4chlich bis zur Curry Road gefahren sind!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01153.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01153\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01153_thumb.jpg\" alt=\"DSC01153\" width=\"336\" height=\"254\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sicherheit ist \u00fcberhaupt ein wichtiges Thema \u2013 und da best\u00e4tigt sich einmal mehr, dass nicht Wegelagerer und Touristennepper die gr\u00f6sste Gefahr sind, sondern der ganz normale Strassenverkehr. Der ist immer am Morgen recht entspannt und ok und wird dann zur Abendzeit hin richtig brutal \u2013 auf der Autobahn wird gerast was die Kiste hergibt (unsere 61Kmh \u2013 wobei wir eine saubere Cruise-Speed von 48Kmh anpeilen) und in den St\u00e4dten wird kein Millimeter Platz freiwillig hergegeben. Dass dies nicht immer gut geht zeigen die Berge an Autowracks, welche die Ein- und Ausfahrten aus den St\u00e4dten, wo typischerweise die Automechs angesiedelt sind, s\u00e4umen \u2013 hier leider bloss ein andeutungsweises Bild \u2013 werden wir sonst nachbessern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01097.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01097\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01097_thumb.jpg\" alt=\"DSC01097\" width=\"387\" height=\"293\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber auch Lastwagen, welche Br\u00fcckengel\u00e4nder durchschlagen haben und solche welche es einfach umgekippt hat, haben wir schon gesehen \u2013 angesichts der oft abenteuerlichen Ladungen nicht weiter erstaunlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01080.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01080\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01080_thumb.jpg\" alt=\"DSC01080\" width=\"363\" height=\"275\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Faktor Unsicherheit war heute aber noch aus einem anderen Grund dominant: Wir fahren durch den Staat Gujarat, der als ziemlich strikt gilt, d.h. KingFischer (Bier) ist unerw\u00fcnscht, der ganze Staat trocken und wegen der N\u00e4he zum Erzfeind Pakistan gibt es No Go Zonen, wobei nicht so klar ist, wo die wirklich sind. Einige andere Rickshawrunners haben sie aber offenbar schon gefunden und letztes Jahr zwei N\u00e4chte im Gef\u00e4ngnis verbracht, weshalb wir von der Rennleitung vor der Durchfahrt von Gujarat gewarnt wurden. Wir sind dann mitten durch \u2013 Dr. Daktari immer mal wieder in Panik, weil grosse Schilder zur Bezahlung von Highway Toll aufforderten, wir aber nirgends bezahlen konnten. Dr. Daktari ist dann auch kurzerhand mal zum Polizeiposten vor einer solchen Mautstelle zur\u00fcckgestapft und hat sich mit H\u00e4nden und F\u00fcssen erkundigt \u2013 ging ganz gut und so haben wir die h\u00f6chstoffizielle Best\u00e4tigung, dass die Maut zumindest f\u00fcr Rickshaws seit einigen Monaten abgeschafft ist. Jimbo ist in der Zwischenzeit zur\u00fcckgefahren und hat dann vor der versammelten Polizeibelegschaft \u00fcber die doppelte Sicherheitslinie gewendet Dr. Daktari geboardet und wir haben fr\u00f6hlich gewunken und sind weitergezuckelt. So geht das in Indien.<\/p>\n<p>Und so tuckern wir durch Indien \u2013 oft recht komfortabel auf den in unseren Karten als furchterregende Autobahnen ausgewiesenen Strassen, auf welchen aber auch Velos und manchmal sogar Kamelgespanne unterwegs sind. Oft \u00fcbrigens auch Geisterfahrer \u2013 das sind dann die mit dem Licht. Ist aber bei knapp 50Kmh noch \u00fcberschaubar. Ansonsten fliessen die Erlebnisse langsamer \u2013 wir lassen dann die Bilder sprechen und hoffen, ihr k\u00f6nnt das auch etwas geniessen.<\/p>\n<p>Essentiell \u2013 v.a. f\u00fcr unsere Rickshaw \u2013 get the fuel mix correct \u2013 piece of cake mit einer Pepsi Flasche \u2013 irgendwoher hat Dr. Daktari ja auch den Dr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01091.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01091\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01091_thumb.jpg\" alt=\"DSC01091\" width=\"411\" height=\"311\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von der Wasserversorgung hatten wir\u2019s schon \u2013 dies hier betrifft eher das Thema Br\u00fcckenbauen \u2013 weshalb m\u00fcssen die immer von Ufer zu Ufer sein? Think different! Aber gem\u00e4ss unseren indischen Freunden sind das eh nur Anlagen zur Messung des Wasserstands \u2013 also doch Wasserversorgung und deshalb kompliziert \u2013 haben wir ja schon gelernt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01082.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01082\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01082_thumb.jpg\" alt=\"DSC01082\" width=\"406\" height=\"307\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wobei \u2013 so ein Reisebericht durch Indien ist komplett limitiert und wir tun diesem Land unrecht: Denn der Text ist ja das eine, die Bilder sind klar und den L\u00e4rm \u2013 den k\u00f6nnt ihr auch vorstellen \u2013 monotones Zweitakmotorenger\u00e4usch, flatterndes Verdeck und je nach Verkehrssituation Hupen in allen Frequenzbereichen bis zu 130 Dezibel oder so. Aber \u2013 das ist nur das halbe Indien \u2013 das andere Indien wird olfaktorisch durch unser Riechorgan evaluiert! Jimbo und Dr. Daktari waren ja schon in den Gerbervierteln von Marrakesch und haben ergo eine reichhaltige Geruchserfahrung intus. Und wir bewundern alle das Parf\u00fcm vom Schreiberkollegen S\u00fcsskind \u2013 aber wenn der mal in Indien gewesen w\u00e4re, k\u00f6nnte er das so bestimmt nicht mehr schreiben \u2013 denn die Geruchsvielfalt ist schlicht extrem und zwar nicht bloss negativ! Wir sind an Rosenfeldern vorbeigefahren die man selbst im Autobahnduft noch hervorragend riechen konnte. Wir k\u00f6nnen anhand der Duftwolke, welche die an uns vorbeisausenden Busse hinterlassen fast auf den Kilometer genau den Abfahrsort einsch\u00e4tzen und wir wissen mittlerweile genau, hinter welchen Lastwagen es olfaktorisch eher unbefriedigend ist \u2013 Mist nur, wenn so ein Teil mit genau unserer Geschwindigkeit vor unserem Tuck hockt. Mist &#8211; hier w\u00f6rtlich zu verstehen! Letzterer D\u00fcngerduft ist \u00fcbrigens derart intensiv, dass er sich auch auf die Fahrer \u00fcbertr\u00e4gt, wie wir Abends dann im Restaurant feststellen konnten. Und genau hier ist auch eine gewisse Demut und grosser Respekt angesagt, denn wenn wir in diese dunklen, zerfurchten Gesichter schauen, deren Abendbrot aus einem Pack Kekse (5 INR also ca. 8 Rappen) und einem Tee besteht, dann l\u00e4sst sich ablesen, dass deren Leben nicht allzu einfach ist. Aber tagt\u00e4glich h\u00e4ngt unser Leben in diesem little Tuck genau von der Aufmerksamkeit solcher M\u00e4nner ab. Und doch haben wir deutlich mehr Vertrauen in diese Hardcore-Trucker \u2013 selten, dass uns einer schneidet, oder einbremst \u2013 da sind die v\u00f6llig unberechenbaren, pfeilschnellen, arroganten Limousinen um ein Vielfaches gef\u00e4hrlicher. Sehr friedlich \u2013 geradezu fr\u00f6hlich ist demgegen\u00fcber das Verh\u00e4ltnis zu den anderen Rickshaws \u2013 wir werden immer wieder angehupt, angeschrien und kriegen das Daumen hoch Zeichen zur Verabschiedung.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns also meditativ Richtung Mumbai verschoben hatten, wurde es sonnenstandsm\u00e4ssig Zeit, nach einem Hotel zu suchen. Weil Indien immer entwickelter wird und wir am Nachmittag eine veritable Highway-Hotelzone durchfahren hatten, beschlossen wir, gar nicht erst nach Surat hinein zu fahren, sondern\u00a0 am Highway zu n\u00e4chtigen. Nur waren da pl\u00f6tzlich keine Hotels mehr. Sondern bloss noch rauchende Fabrikschlote, m\u00f6rderischer Verkehr und immer weniger Sonne. Und dann endlich \u2013 aber leider auf der Gegenseite \u2013 ein Krishna Hotel \u2013 hat ja schon mal geklappt. Also haben wir unserer Richtung noch 4 km Chance gegeben und dann gewendet. Das sah dann zwar sehr nett aus. Aber die behaupteten kein Hotel mehr zu sein<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01108.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01108\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01108_thumb.jpg\" alt=\"DSC01108\" width=\"385\" height=\"291\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u2013 nichts zu machen\u2026 Mittlerweile war es dunkel und so haben wir dann nochmals gewendet \u2013 Mumbai ist ja nur noch 280 Km entfernt \u2013 bei konzentrierter Fahr als ca. in 6-7h erreichbar. Allerdings ist Nachtfahren wirklich nicht empfehlenswert und so wurden wir selbst sogar zu Geisterfahrern, weil wir das n\u00e4chste Hotel.\u00fcberschossen hatten. Aber die wollten uns nicht. Wieder hinaus in die dunkle, br\u00fcllende, donnernd gef\u00e4hrliche Nacht. Und dann kam es \u2013 das Vijai Palace.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01113.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01113\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01113_thumb.jpg\" alt=\"DSC01113\" width=\"376\" height=\"285\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Anbetracht der bisherigen Absagen waren unsere Hoffnungen eher gering \u2013 die Location klar ein ganz normaler Truck Stop \u2013 aber dank den Englischk\u00fcnsten eines Gastes konnten wir doch tats\u00e4chlich den Zimmerwunsch anbringen und wurden in ein frisch renoviertes Zimmer gef\u00fchrt \u2013 gross, alles sauber und sogar funktionierende Steckdosen und das f\u00fcr schlappe 700 INR \u2013 entsprechend ca. 13 CHF. Also Tuck gepackt, Gep\u00e4ck raufgeschleppt und dann ins Restaurant gesessen. Und da wurden wir wieder mal von den indischen Kochk\u00fcnsten erschlagen: Mittlerweile haben wir seit Tagen kein Fleisch mehr gegessen und es fehlt uns \u00fcberzeugten Metzgete-Fetischisten und Harcore-Carnivoren nicht einmal! Und auch daran, dass das Essen immer so aussieht, wie wenn sich jemand einen Jux mit Lebensmittelfarbe erlaubt h\u00e4tte, haben wir uns gew\u00f6hnt \u2013 sieht einfach leckersmecker aus!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01114.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"DSC01114\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/DSC01114_thumb.jpg\" alt=\"DSC01114\" width=\"310\" height=\"410\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Essen dann gab\u2019s mal wieder eine Zigarre \u2013 der Tag war lang \u2013 also musste der Rauchst\u00e4ngel mithalten. Und wie wir da so zufrieden draussen sassen und rauchten kamen alle vorbei, wollten wissen wer, von wo, wohin und und und. Und\u00a0 die ganz Mutigen fragten sogar, ob sie von uns ein Foto machen d\u00fcrften \u2013 klar doch kein Problem. Und dann kamen dann noch die drei Jungs ein zweites Mal und fragten sch\u00fcchtern, ob sie uns auf einen Kaffe einladen d\u00fcrften \u2013 gerne. Und so sind wir dann im Restaurant bei indischem Tee \u2013 der indisch korrekt in die Untertasse geleert und von dort aus geschl\u00fcrft wird (hat mehr Geschmack .- wir haben ja schon erw\u00e4hnt, dass Indien ein Land der D\u00fcfte zu sein scheint). Die drei Studenten haben uns dann so einiges \u00fcber ihr Leben erz\u00e4hlt\u00a0 &#8211; genau diese Momente machen ja auch eine solche Reise aus \u2013 sonst k\u00f6nnten wir uns auch gleich in den klimatisierten Touribus schmeissen.<\/p>\n<p>Nach einer intensiven Blogging-Session \u2013 Jimbo hatte bereits am Nachmittag im Tuck vorgeschrieben \u2013 dazu sind ja die langen Highway-Kilometer-Abratter-Stunden auch pr\u00e4destiniert, konnten wir uns dann noch auf den Tuck of the Day einigen \u2013 der Sieger ist \u2013 passend zu unserem Tag \u2013 Godzilla Driving oder so:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/4Tuckoftheday_009_DSC00860.jpg\"><img loading=\"lazy\" style=\"display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;\" title=\"4 Tuckoftheday_009_DSC00860\" src=\"http:\/\/dontworryeatcurry.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/4Tuckoftheday_009_DSC00860_thumb.jpg\" alt=\"4 Tuckoftheday_009_DSC00860\" width=\"401\" height=\"303\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem musikalischen Grundthema verplichtet, musste dieser Titel einfach sein und wenn ihr diese Melodie vor euch hinsummt, dann habt ihr auch das innerlich richtige Kharma, Krishna oder wie auch immer, um diesen Eintrag zu verstehen. 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